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Kira
* 06.01.2013

HD-, ED- und OCD-frei,
CEA-KAT-PRA frei
MDR-1 +/+
CEA,
IGS, TNS, NCL, MH gen. frei
merle gen. frei



Als Kira mit 9 Wochen zu uns kam, haben wir uns einen lang ersehnten Traum erfüllt: einen eigenen Hund, noch dazu einen Border Collie in der seltenen Farbe sable.
Entgegen den typischen Vorstellungen der Rasse, ist Kira alles andere als aufgedreht und nicht zur Ruhe zu bringen.
Im Gegenteil: Ich bezeichne sie gerne als meinen Ruhepol.


Egal, wo ich hingehe, Kira kommt am liebsten mit und das schon von Anfang an: ob es zum Italienischkurs zur VHS geht, wo sie dann 1 1/2 Stunden geduldig wartet, bzw. schläft oder in die Innenstadt zum einkaufen. Alles ist ihr Recht, solange sie nur dabei ist.


Auch zum Sport  kommt sie gerne mit: So gehen wir im Sommer gemeinsam Inlineskaten, Joggen, Wandern und Klettern (wo sie gedulig außerhalb der Steinschlagzone wartet). Im Winter ist sie liebend gerne beim Langlaufen (da läuft sie außerhalb der Loipe!!) dabei.



Zum Wandern muss noch gesagt werden, dass wenn sie einmal nicht mehr kann, sie sich problemlos in den Rucksack "packen" lässt und von dort aus die Aussicht genießt. Aber das ist Typisch Kira: mit ihr kann man einfach alles machen.


Sie liebt es mit mir neue Kunststücke einzustudieren und ist sehr begeistert, wenn ich im Garten unseren Rally Obedience Parcours aufbaue und wir diesen zusammen abgehen.

Außerdem spielt sie gerne mit der Frisbee und Bällen. An mehreren Grillfesten wurde sie schon zur Attraktion, als sie mit den Kindern Fußball gespielt hat.
Ebenfalls darf der Dummy bei ihr nicht fehlen. Da lässt sie sich dann von nichts und niemanden - auch von keinen anderen Hund - ablenken. Typisch Border Collie eben! Während der "Arbeit" zählt nichts anderes.

Auch ist Kira - ebenfalls wie ihre Tochter Ayla - sehr begeistert von der neuen "Sportart" SchaSu. Dazu benötigt man (bzw. Hund) eine sehr feine Nase und eine hohe Konzentration - also genau das richtige für eine so ruhige Arbeiterin wie sie.

Ebenfalls ist sie - wie auch Tocher Ayla und der Rest des A-Wurfes - eine große Wasserratte. Im Sommer kommt sie liebend gerne mit zum Baden, vor allem
wenn sie direkt neben mir herschwimmen kann gibt es kein Halten mehr. Wenn ich dann noch ab und zu stärker plantsche und sie die Wellen "schnappen" kann, dann ist es das größte für Kira. Aber auch das Apportieren im Wasser macht sie liebend gerne.


Mit dem Hüten hat sie - obwohl in ihren Adern Hütehundeblut fließt - nichts am Hut, okay, Bälle sind die Ausnahme. Sie liebt alles was lebendig ist und pflegt die ungewöhnlichsten Freundschaften:
Als im Frühjahr 2014 öfters eine Brieftaube bei uns im Garten erschiehn und sich am "Resteverwerten" des Vogelfutters vom Winter beteiligte, dauerte es gar nicht lange, schon waren die beiden befreundet.
Am Anfang fiel es mir noch gar nicht auf, dass die Taube jeden Vormittag schon gedulig wartete, bis wir in den Garten kamen. Als jedoch die beiden immer öfters den Sicherheitsabstand verringerten, bis sie nur noch 20 cm voneinander entfernt waren, war die Sache recht eindeutig. Egal, was Kira machte, die Taube war immer dabei.


Als mein Mann und ich im Garten Umbauarbeiten zu erledigen hatten, war auch immer die Taube in der Nähe. Einmal waren Kira und die Taube dann verschwunden. Als wir in einem anderen Teil des Garten nachschauten, entdeckten wir beide friedlich nebeineinanderliegend. Beiden war die Warterei zu langweilig.









Bald war die Taube auch beim Ballspielen mit dabei. Es war eine schöne Freundschaft, die nur dadurch endete, dass die Brieftaube eines Tages einfach nicht mehr kam. Sie hatte wohl wieder ihre Pflichten zu erledigen.



Auch einen weiteren Traum konnte ich mir dann mit meiner Kira erfüllen: sie wurde die Mama unseres A-Wurfes und damit hat sie den Grundstein unserer kleinen Zucht gelegt. Eine Tochter von ihr, Ayla durfte bei uns bleiben und die beiden sind ein Herz und eine Seele. Gemeinsam haben die zwei dann auch Aylas eigenen Wurf großgezogen.

Seit einiger Zeit begleitet mich Kira regelmäßig alle 2 Wochen in die "Kontaktgruppe" für Menschen mit körperlichen bzw. geistigen Einschränkungen. Mit ihrer ruhigen, vorsichtigen und freundlichen Art macht sie ihre Arbeit wirklich sehr gut und zaubert so manchem ein Lächeln ins Gesicht. Auch gabs mit ihrer Hilfe schon große Fortschritte bei den betreffenden Personen. Zu Weihnachten durfte sie dann dort als Nikolaus verkleidet jeden einzelnen ein Geschenk überreichen. Dies kam so gut bei den Leuten an, sodass wir dies nun fest in das Programm aufgenommen haben und sogar in der Zeitung war ein Artikel über Kira und ihre Arbeit zu finden.

Ein Leben ohne meine Traumhündin Kira könnte ich mir nicht mehr vorstellen. Sie ist alles, was ich mir je von einem Hund gewünscht habe: freundlich zu allem, absolut ruhig,
aber auch sehr begeistert, wenn es ums arbeiten und spielen geht.


Worte sind bei ihr kaum nötig: Sie reagiert vollkommen auf meine Körpersprache - auch in weiterer Entfernung lässt sie sich damit problemlos lenken - und vor allem: Sie ist mein "kleiner" Schatten, mein Selenhund, welcher mich vor Gefahren warnt und im Ernstfall auch über sich hinauswächst und mich beschützt.


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